Strychnin Gallery

The official blog for everything relating to the former Strychnin Crew & Urban Nation

time remembered – group show with Mimi S.

time remembered
thomas punzmann fine arts meets UF6 projects, berlin.

Opening: Friday, September 2 at 6:00pm – September 4 at 6:00pm
wilhelm-leuschner-Straße 10, 1. stock, 60329 frankfurt

season opening of the frankfurt galleries: 39 Galerien zeigen am ersten Septemberwochenende ihre spannendsten Positionen neuer Kunst:

thomas punzmann fine arts meets uf6 projects, berlin: 
zachary thornton, lopez-herrera, mimi s., sebastian mögelin

Das Zusammenspiel und die Interaktion unterschiedlicher Einrichtungen/Personen der Kunst-Szene gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Alleingänge und Ignoranz sind nicht mehr effektiv und im Kunst-Business ein aussterbendes Modell. Das Zusammentragen von Ideen, der Austausch von Kreativität und das Zusammenspiel künstlerischen Schaffens bilden die Grundlage. thomas punzmann fine arts und UF6 Projects realisieren zum Saisonstart der Frankfurter Galerien ihr erstes gemeinsames Projekt.

Lopez-Herrera
Gemälde, schreibt der französische Archäologe André Leroi-Gourhan in seinem Buch „Hand und Wort“, sind nicht abgebildete Realität sondern symbolische Umsetzungen und deshalb der Schrift und Sprache verwandt. Die abgebildetet Realität in den Bildern Lopez-Herreras´s ist symbolisch. Symbol verschiedener Zeiten, Epochen und Stile. Mit Können, Abstand, Wertschätzung und Ironie zueinander in Bezug gesetzt. Und: meisterhaft ausgeführt.

Mimi S.
Trotzig und mürrisch sehen die „Girlis“ von Mimi S. aus. Sie selbst beschreibt sie als „manchmal sogar ein bisschen lächerlich“. Aber sie erinnern sie immer an weibliche Vorfahren und aktuelle Mitglieder ihrer Familie, besonders ihre Grossmutter. Mimi S. liebt es emotionale Geschichten über die dunkle Seiten der weiblichen Natur zu erzählen, aber immer mit im Detail versteckten schwarzen Humor und Sarkasmus

Zachary Thornton
Ich finde die Inspiration für meine Bilder in der Nacht: Das unheimliche Licht, die stummen Bäume, die Häuser, deren Inneres erleuchtet ist, die Alles bedeckende Dunkelheit und die stille, allgegenwärtige Einsamkeit. Die Personen, die in dieser mehrdeutigen Atmosphäre erscheinen, verkörpern einen separaten und persönlichen inneren Konflikt, eine Welt in einer anderen, von sich gerade soviel preisgebend, dass der Betrachter neugierig wird und ihre Identität, ihre Bestimmung und ihre Situation aufgedeckt wünscht. Meine Technik ist von traditionellem Malen, Fotografie und Film beeinflust. Vom Letzteren besonders in der dramatischen Darstellung und der Komposition.

Jung und dreckig. Abgedroschen aber sexy.
Sebastian Mögelin beobachtet seine Stadt ohne zu bewerten und bewertet, ohne zu beobachten. Momentaufnahmen der Berliner Szene-Szenen brennen sich ein. Widersprüche in Text und Bild. Schillernde Klischees der Stadt werden schmerzhaft-radikal kollagiert – auf Leinwand geklebt, verdeckt und aufgedeckt. Großstadterotik vermischt sich mit Kleinstadtspießerei. So gegensätzlich wie Berlin ist, so harmonisch wirken die einzelnen Kompositionen im Ganzen. Für den Betrachter manchmal irritierend und abstoßend wirken die Arbeiten – so wie die Stadt -dennoch anziehend und befreiend. Durch wiederholte Wiederholungen wird die Kernaussage des Bildes untermauert. Der Berlin-DADA in zeitgemäßer Form. Findste scheiße? Stöhnen bringt nix!

www.punzmann-gallery.com

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This entry was posted on August 31, 2011 by in Uncategorized.
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